simplr – die APP

SIMPLR, der digitale Versicherungsmanager ist da. Nie mehr ungewollte Vertreterbesuche. Versicherungen vergleichen wo und wann Du willst. In der U-Bahn, in der Vorlesung, in der Mittagspause. Und nur wenn Du möchtest, kannst Du dich jederzeit an einen persönlichen Experten von Bergmann & Partner wenden. Mit einem Icon auf der APP. Los geht´s.

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aktuell herrscht Hochkonjunktur beim Kfz-Versicherungswechsel. Bei allen Anstrengungen, den günstigsten Tarif zu finden, sollte die Kündigung der alten Police jedoch nicht vergessen werden.

Denn: Nur noch bis kommenden Montag können Policen „regulär“ gekündigt werden. Der Abschluss des neuen Vertrags sollte auch zeitnah erfolgen. Denn gerade jetzt werden die Tarife teilweise tagesaktuell neu berechnet. Die besonders günstigen Prämien stehen teilweise nur kurze Zeit zur Verfügung. Einen unabhängigen Versicherungsvergleich mit Möglichkeit zum Online-Antrag finden Sie hier

 

 

Autoversicherer machen Schadenregulierung einfacher

Wer in eine Massenkarambolage verwickelt wird, muss sich um die Regulierung der Schäden zukünftig kaum noch Sorgen machen. Die deutschen

Kraftfahrtversicherer haben ihre Vereinbarung zur Schadenregulierung nach Massenunfällen zugunsten der Unfallbeteiligten geändert. Fahrer und Insassen beteiligter Fahrzeuge können sich bei einer Massenkarambolage ab sofort direkt an den jeweiligen Kfz-Haftpflichtversicherer wenden. Dieser übernimmt die Personen- und Sachschäden des Fahrers und der Insassen sowie die Schäden am Auto – auch wenn der Halter keine Kaskoversicherung abgeschlossen hat. Auf den Schadenfreiheitsrabatt des Halters wird der Massenunfall nicht angerechnet. Außerdem sinkt die grundsätzliche Hürde für die Anerkennung als Massenunfall von 50 auf 40 Fahrzeuge.

Weil die Unfallverursacher nach einem Massenunfall meist nicht genau ermittelt werden können und/oder der individuelle Schuldanteil nicht ausreichend festgestellt werden kann, geben die neuen Regeln den Unfallopfern mehr Sicherheit. Denn: Die Schäden werden grundsätzlich in voller Höhe von den Kfz-Haftpflichtversicherern der beteiligten Fahrzeuge übernommen. Das bedeutet eine Verbesserung, denn bislang trugen die im GDV organisierten Kfz-Versicherer nur bei einem reinen Heckschaden 100 Prozent der Kosten. Bei Schäden an Front und Heck sowie bei Totalschäden wurden zwei Drittel übernommen, bei einem reinen Frontschaden 25 Prozent. Zuständig für die Schadenregulierung waren zudem oft nicht die eigenen Kfz-Haftpflichtversicherer, sondern andere beauftragte Versicherungsunternehmen.

Drei Bedingungen müssen allerdings erfüllt sein, damit eine solche freiwillige Regulierungsaktion der Versicherer in Gang gesetzt wird: Erstens darf die Polizei keinen Verursacher festgestellt haben, zweitens müssen mindestens 40 Fahrzeuge beteiligt gewesen sein – ist der Unfallhergang nur schwer nachvollziehbar, reichen bereits 20 Fahrzeuge – und drittens muss das gesamte Unfallgeschehen in einem engen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang stattgefunden haben.

Quelle: Pressemeldung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vom 5. November 2015

 

 

 

Neue Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Sozialversicherung

Ab Januar 2016 ändern sich die Bemessungsgrenzen für die Gesetzlichen Sozialversicherungen, dies hat das Bundeskabinett Mitte Oktober beschlossen.

Identische Werte für alle Bundesländer gelten in der Kranken- und Pflegeversicherung. Der Jahreswert der Beitragsbemessungsgrenze erhöht sich auf 50.850 Euro (2015: 49.500 Euro), für die monatsweise Betrachtung ergeben sich 4.237,50 Euro (2015: 4.125 Euro). Ebenfalls angehoben wird die so genannte Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ab einem jährlichen Verdienst von 56.250 Euro (2015: 54.900 Euro) bzw. 4.687,50 Euro (2015: 4.575 Euro) monatlich gelten Arbeitnehmer als freiwillig versichert in der Gesetzlichen Krankversicherung und können in die private Versicherung wechseln. Unterschiede zwischen West und Ost gibt es nach wie vor bei den Werten für die Renten- und Arbeitslosenversicherung. Auf 74.400 Euro (2015: 72.600 Euro) pro Jahr bzw. auf 6.200 Euro (2015: 6.050 Euro) monatlich steigt die Beitragsbemessungsgrenze im Westen. Die neuen Werte für den Osten: 64.800 Euro (2015: 62.400 Euro) pro Jahr bzw. 5.400 Euro (2015: 5.200 Euro) monatlich.

Quelle: Meldung der Bundesregierung, 14. Oktober 2015

 

 

Beantragung der Riester-Zulagen nicht vergessen

Die Riester-Rente mag umstritten sein, trotzdem ist sie für viele dank der staatlichen Förderung lukrativ. Wichtig ist, sich die jährlichen Zulagen zu sichern. Wer seinen Produktanbieter nicht damit beauftragt hat, muss bis Ende eines Jahres selbst aktiv werden und den Zulagenantrag bei der Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) stellen. 2 Jahre bleiben dafür Zeit: Bis spätestens zum 31.12.2015 müssen die Zulagen für das Jahr 2013 beantragt werden. Wer die Frist versäumt, dem entgehen bis zu 154 Euro jährliche Grundzulage, ggfs. Kinderzulagen von bis zu 300 Euro je Kind. Die Kinderzulage fließt, solange auch Kindergeld gezahlt wird. Wer die volle Riester-Förderung ausschöpfen möchte, muss jährlich vier Prozent seines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens einzahlen. Gefördert werden höchstens 2.100 Euro.


Paradise Cove Travel

Urlaubszeit ist Geldzeit

 

Jedem ist eigentlich klar, das auch organisierte Einbrecherbanden Hochsaison haben – nämlich immer dann, wenn Familien im Stau stehen, oder Koffer von Fluggesellschaften ins Nichts geschickt werden – Sommerferien in Deutschland.

Selbst gute Freunde von mir schaffen es nicht, ohne auf stolzen Selfies bei facebook jedem Einbrecher ins Gesicht zu schreien: „Ich bin nicht zu Hause!“ Da sind ja unorganisierte Kleinkriminelle am Urlaubsort, die es nur auf Kreditkarten oder Bargeld abgesehen haben, schon gar nicht zu scheu, auch Ihren „Job“ auszuüben. Das Geschrei, wenn es geklappt hat ist zwar ein anderes, schafft es aber selten bei facebook aufzutauchen. Hier ein kleiner Tipp:

Zur Urlaubssaison: App „Reise+Geld“

Der Bundesverband deutscher Banken baut seinen Service rund um das Thema „Reise + Geld“ kontinuierlich aus. Bereit steht ein mobiler Service, der einen intuitiv bedienbaren und stets aktuellen Währungsrechner, wichtige Karten-Sperrnummern sowie Reise- und Geldinfos einfach per Smartphone zugänglich macht. Die App ist kostenlos und steht für iPhone und iPad sowie für Android-Smartphones und Tablets zur Verfügung.

Quelle: Bundesverband deutscher Banken. http://verbraucher.bankenverband.de/apps-und-tools/reise-app/

Auch interessant ist es, wenn man Fluggesellschaften und Reiseanbieter verklagen will, weil die bezahlten Leistungen doch nicht so zufrieden gestellt haben, denn

Deutsche unterschätzen Kosten eines Rechtsstreits

Im Auftrag des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat Forsa im April 2015 eine repräsentative Befragung von 1.012 Bundesbürgern ab 18 Jahre zum Thema „Einschätzungen zu Kosten eines Rechtsstreits“ durchgeführt. Ziel der Umfrage war es, allgemein und anhand einiger konkreter Fallbeispiele herauszufinden, ob und inwieweit die Bundesbürger die Kosten eines Rechtsstreites realistisch einschätzen können. Rund 80 Prozent von ihnen schätzen die Kosten viel zu niedrig ein; lediglich sechs Prozent liegen mit ihrer Einschätzung richtig. Ein Drittel der Befragten traut sich zwar eine realistische Einschätzung zu, wenn es ganz allgemein um die Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen geht. Wenn allerdings nach der Höhe von Gebühren oder Honoraren in konkreten Rechtsfällen gefragt wird, liegen 78 Prozent völlig falsch mit ihren Angaben. Denn das Kostenrisiko bei rechtlichen Auseinandersetzungen ist wesentlich höher, als drei Viertel der Befragten glauben. Mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass derjenige vor Gericht Recht bekommt, der das meiste Geld für Anwälte zur Verfügung hat. Und fast 50 Prozent würden sogar auf die Durchsetzung ihres Rechts verzichten, wenn die Kosten für eine rechtliche Auseinandersetzung höher ausfallen könnten als ihre eigentliche Forderung. Besonders ältere Menschen fürchten dabei das Kostenrisiko; hier liegt der Anteil derer, die auf eine Klage verzichten würden, sogar bei über 50 Prozent.

Quelle: Pressemeldung des GDV vom 6. Juli 2015

Wer also auf Nummer sicher gehen will – hier geht´s zum  Vergleich

 

Erstattungszinsen sind steuerpflichtig

Der Empfänger von Zinsen, die das Finanzamt wegen EkSt.-Erstattungen zahlt, muss diese als Einkommen versteuern. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 12. November 2013 (Az. VIII R 36/10) entschieden. Mit der ausdrücklichen Feststellung, dass Erstattungszinsen als Kapitaleinkünfte nach §20 Abs. l Nr. 7Satz 3EStG in der Fassung des Jahressteuergesetzes 2010 zu behandeln sind, hat der Gesetzgeber die Steuerpflicht klar zum Ausdruck gebracht. Den von den Klägern dagegen vorgebrachten systematischen und verfassungsrechtlichen Einwänden ist der BFH nicht gefolgt. Er hat auch keine verfassungsrechtlich unzulässige Rückwirkung der neuen gesetzlichen Regelung erkannt, weil sich im Streitfall kein schutzwürdiges Vertrauen auf die Nichtsteuerbarkeit der Zinsen bilden konnte.

Quelle: BFH

Krank im Ausland

Wer im Ausland erkrankt, muss die Notrufzentrale seiner Auslandsreisekrankenversicherung verständigen. Andernfalls müssen später umfangreiche Nachweise erbracht werden, darauf weist Sven-C. Bergmann in Hamburg hin. Ein in Kamerun urlaubender Versicherter hätte laut Bedingungswerk die Notrufzentrale seines Versicherers verständigen müssen, damit der medizinische Dienst des Versicherers die Behandlung hätte begleiten und ggfs. den Rücktransport in die Heimat organisieren können. Stattdessen wurde er von Verwandten in die örtliche Klinik gebracht und dort stationär behandelt. Die Versicherung verweigerte später die Kostenübernahme für den Krankenhausaufenthalt. Das Gericht bestätigte diese Entscheidung, weil der Kläger nur die Rechnung und Unterlagen über die verabreichten Medikamente und Laboruntersuchungen vorlegen konnte. Das reiche nicht aus, wenn daraus keine Diagnose und keine Begründung für die Notwendigkeit der medizinischen Leistungen erkennbar sei (Amtsgericht München, Meldung vom 3. März 2014).

BGH-Urteil zu Falschangaben im Versicherungsantrag

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden (Az.: IV ZR 306/13), dass ein Versicherer selbst dann vom Vertrag, in dessen Antrag ein Versicherungsnehmer oder sein beauftragter Makler arglistig falsche Angaben gemacht hat, zurücktreten könne, wenn er den Versicherten im Antragsformular nicht oder nicht ausreichend über die Folgen von Falschangaben belehrt habe. Im vorliegenden Fall hatte der Kläger einen Antrag auf Abschluss einer privaten Kranken- und Pflegeversicherung gestellt. Später stellte sich heraus, dass in dem Antrag die Fragen zum Gesundheitszustand entweder unvollständig oder falsch beantwortet worden waren. Da es sich dabei um erhebliche Erkrankungen handelte, erklärte der Versicherer den Rücktritt vom Vertrag und zusätzlich die Anfechtung seiner Vertragserklärung wegen arglistiger Täuschung. Der Versicherte erhob daraufhin Klage und berief sich auf Fortbestand des Vertrages, weil im Antragsformular unzu-reichend über die Folgen von Falschangaben belehrt worden sei. Ferner habe er gegenüber seinem Makler wahrheitsgemäße Angaben gemacht. Sollte dieser den Versicherer getäuscht haben, so könne das nicht ihm angelastet werden. Der BGH wies die Klage zurück. Ein Versicherer könne im Fall einer arglistigen Täuschung durch den Versicherungsnehmer oder dessen Makler auch dann vom Vertrag zurücktreten, wenn im Antragsformular keine oder keine aus-reichende Belehrung im Sinne von § 19 Absatz 5 VVG über die Folgen von Falschangaben erfolgt sei. Die Belehrungspflichten dienten dem Schutz der Versicherten und seien daher bewusst vom Gesetzgeber angeordnet worden. Ein arglistig handelnder Versicherungsnehmer sei aber nicht in gleichem Maße schutzwürdig wie ein Versicherter, der seiner Anzeigepflicht genüge.

 

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Pflegegeld

Geringere Geldleistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung bei häuslicher Pflege durch Familienangehörige im Vergleich zu Leistungen für externe Pflegekräfte verstoßen nicht gegen das Grundgesetz. Das geht aus einem veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (Az.: 1 BvR 1133/12). Die Ansicht der Kläger, dass Pflegeleistungen von Angehörigen nicht schlechter bewertet werden dürften als die eines professionellen Pflegedienstes, teilte das Bundesverfassungsgericht nicht. Das Gericht anerkannte die sozialpolitische Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers, zu entscheiden, dass den Pflegebedürftigen die Wahl zwischen der Pflege in häuslicher Umgebung durch externe Pflegehilfen oder durch selbst ausgewählte Pflegepersonen bleibt. Das Gericht begründete seine Entscheidung auch mit der gegenseitigen Beistandspflicht von Familienangehörigen, die es rechtfertige, Pflegegeld in diesem Falle in geringerer Höhe zu gewähren.

Bescheinigung für Haarwild vor dem Kühler

Vor allem in Herbst und Frühjahr trauen sich Wildtiere wieder häufiger aus ihrer Deckung und queren selbstbewusst Landstraßen und Feldwege. Nicht selten kommt es dabei zu Begegnungen mit Autofahrern, meistens in der Dämmerung zwischen 17 und 22 Uhr oder früh morgens zwischen 5 und 8 Uhr. Erfreulicherweise kommt der Fahrer oft mit dem Schrecken davon, aber wenn es doch mal zu einer Kollision kommt, sollte am besten die Polizei gerufen werden, die ihrerseits den zuständigen Jäger oder Förster informiert. Das gilt auch dann, wenn das Wild nur angefahren wurde und, möglicherweise schwer verletzt, geflüchtet ist. „Für die Meldung des Schadens an Ihren Versicherer ist die Beweis- und Spurensicherung entscheidend. Dazu gehört das Unfallprotokoll der Polizei und, möglichst, eine so genannte Wildbescheinigung“, empfiehlt Sven-C. Bergmann, Pressesprecher des Maklerverbundes CHARTA Börse für Versicherungen AG, in Hamburg. Hilfreich sind Fotos von den Schäden am Fahrzeug, aber auch von Blutflecken oder Fellresten an der Karosserie. „Die klare Dokumentation der Schäden und des Unfallherganges erleichtert und beschleunigt die Bearbeitung beim Versicherer“, so Sven-C. Bergmann.

 

Leichtes Spiel für Einbrecher

Grüße per E-Mail an Freunde, Kollegen und Nachbarn aus den Herbstferien mit heimischem Absender und der Angabe, wie lange man noch wegbleibt, sind das, was Einbrecher brauchen, um in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen zu können. Auch übervolle Briefkästen und ein „sicherheitshalber“ eingeschaltetes und Tag und Nacht plärrendes Radio sind Indizien dafür, dass niemand zu Hause ist. Noch schneller erhalten Nutzer von facebook oder Xing und ähnliche Netzwerke die höfliche Einladung, die Zeit der sturmfreien Bude doch sinnvoll zu nutzen. Zeitschaltuhren nicht nur für das Licht, sondern auch für das Radio sind die bessere Lösung. Und einen Nachbarn sollte man bitten, den Briefkasten regelmäßig zu leeren. Zwar bezahlt die Hausratversicherung Schäden bei Einbruch-Diebstahl. Doch allzu viel Leichtsinn könnte als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden, was die Zahlung des Versicherers mindert.

 

Nützliche Broschüre von der Unfallforschung der Versicherer (UDV): „Denksport hilft Unfälle zu vermeiden“.

Die UDV, eine Einrichtung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, widmet sich der Sicherheit im Straßenverkehr. Dabei wird eine „ganzheitliche Betrachtung“ vorgenommen, d.h. praktisch alle Beteiligten (von jung bis alt) und die Infrastruktur (Straßen, Gehwege, Fahrzeuge etc.) finden die gebotene Berücksichtigung. Nicht nur ältere Menschen kann die Broschüre „Denksport hilft Unfälle zu vermeiden“ hilfreich sein – die Lösung kniffliger Fragestellungen und Aufgaben macht vielen auch schlichtweg Spaß. Oder hilft, lästige Wartezeiten – etwa beim Arzt – kurzweilig zu überbrücken. Die Broschüre ist kostenlos und kann in Einzelexemplaren per E-Mail (unfallforschung@gdv.de) bestellt werden. Stichwort: „Übungsheft“. Download unter: http://www.udv.de/de/mensch/aeltere-verkehrsteilnehmer/broschuere-denksport

Juli 2013 – 15 Minuten später – 1,5 Mrd. Euro vernichtet

 

Das ist die nüchterne Bilanz des stärksten Hagelsturmes, der Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen heimgesucht hat. Hinter den Zahlen verbergen sich Enttäuschung, Wut, Tränen und Hoffnungslosigkeit. Existenzen sind in diesen 15 Minuten in Baden-Württemberg zerstört worden.

 

Hagelkörner johnnyb/pixelio.de

Hagelkörner johnnyb/pixelio.de

Die Unwetterwolken sind vorübergezogen, es wird aufgeräumt, Schaden begutachtet, Versicherungen alarmiert. Hoffnung setzt ein. Die Hoffnung, dass alles, was durch Hagelkörner –  groß wie Tennisbälle – zerstört wurde, auch ersetzt wird. Eigentlich einfach und berechtigt, oder?

Hoffnung ist die Wiese, auf der Narren grasen.

 

Es ist nicht so leicht, wie Versicherungsvertreter dies immer schildern, wenn der Versicherungsantrag zur Unterschrift bereitliegt. Dabei meine ich noch nicht einmal die Erreichbarkeit des Vertreters, der Versicherung am Wochenende oder zu nachtschlafender Zeit. Viele Gesellschaften haben gelernt und sind auch nachts über Schaden-Hotline und Call-Center erreichbar.

Schmerzhaft ist vielmehr, wenn Hauseigentümer erfahren, dass die abgeschlossene Police nicht alles deckt, was zerstört oder beschädigt wurde. Daher kurz zum Inhalt eines Vertrages:

Die verbundene Wohngebäudeversicherung schützt den Gebäudeeigentümer vor den finanziellen Risiken, die sich aus den versicherten Gefahren Feuer-, Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden ergeben. Diese Gefahren können auch einzeln versichert werden (Bausteine).
Der Versicherungsgegenstand ist das Wohngebäude ohne dessen Inhalt an beweglichen Sachen.
Ziel ist hierbei die Kostendeckung für Wiederaufbau oder Sanierung des Gebäudes sowie eine Absicherung gegen weitere Kosten (z.B. Mehrkosten durch behördliche Anordnung).

Die genannten Risiken decken die häufigsten Schadensereignisse ab. Einen umfassenderen Schutz bietet der Einschluss der sogenannten erweiterten oder kombinierten Elementarschadenversicherung.

 

Vorsicht: Fallstrick für Pflichteinbauten!

So ist bei der Feuerversicherung darauf zu achten, dass Rauchmelder, die im jeweiligen Bundesland Pflicht sind, auch eingebaut sein müssen, ansonsten ist die Versicherung bei Feuer leistungsfrei!

 

Im Schnitt ist lediglich jedes Dritte Wohngebäude in Deutschland gegen Schäden (mindestens eines Bausteines) versichert, ein lukratives Geschäftsmodell ist dies ebenso wenig, wie die verlustreiche Kfz-Versicherung. Zahlreiche Anbieter setzen daher Ihren Versicherungsnehmern die Pistole auf die Brust:

Höhere Prämien oder Kündigung – denn auch der Versicherer hat das Recht den Vertrag zu kündigen. Dies kann zusätzliche Probleme bedeuten, falls das Haus noch nicht bezahlt ist. Oftmals verlangen Baufinanzierer nämlich die Absicherung der Risiken und kündigen notfalls auch die Finanzierung.

So erkennt auch die Stiftung Warentest recht schnelle, dass es falsch ist, Kunden mit vermeintlich günstigen Prämien zu locken. Langfristig können so zwar Marktanteile gewonnen werden, jedoch nur mit zumeist höheren Verlusten für die Versicherung.

Versicherungsnehmern, denen die Versicherung gekündigt wurde, haben es oftmals schwer, wieder Versicherungsschutz zu erhalten- gleich bei welchem anderen Unternehmen.

Daher unser Tipp:

–       Bevor die Versicherung Ihnen nach einem Schaden kündigt, suchen Sie eine Alternative. Dies sollte Ihr Versicherungsmakler als Service anbieten.

–       Hat die Versicherung Ihnen bereits gekündigt, sollte Ihr Versicherungsmakler vorsprechen und eine einvernehmliche Kündigung ihrerseits beim Versicherer

herbeiführen können. Dann kann er Ihnen – ohne Probleme – eine neue Gesellschaft anbieten.

–       Machen Sie keine Abstriche bei den Leistungen der Versicherung! Günstig ist nicht gleich hochwertig.

–       Grobe Fahrlässigkeit ist elementarer Bestandteil jeder guten Versicherung!

Denken Sie an den berühmten brennenden Adventskranz – keine Zahlung ohne diese Klausel!

–       Notfalls vereinbaren Sie einen Selbstbehalt, falls die Prämie für Sie zu hoch sein sollte.

–       Wohneigentum macht Spaß, weckt berechtigt Stolz und Gefühle. Trautes Heim – Glück allein! Versichern Sie dieses Glück auf alle Fälle!

–       Eine Versicherung ist nur so gut, wie Ihr Versicherungsmakler!

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und stöbern in unserer Juli-Ausgabe.

Kurz und knapp Tipps und Urteile rund um –  des-Deutschen-verhasstestes-Kind – die Versicherungen.

 

Steigende gesetzliche Renten – steigende Beitragssätze?

Seit Mitte des Jahres können sich Rentner über eine Anhebung ihrer Bezüge freuen. Neben diesem eher kurzfristigen Effekt ergeben sich daraus auch langfristige Auswirkungen auf den Haushalt der Deutschen Rentenversicherung (DRV), die dazu erste Berechnungen vorgelegt hat. Für 2014 erwartet die DRV einen ausgeglichenen Haushalt, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Bundesregierung Anfang des Jahres auf  eine Senkung des Beitragssatzes verzichtet hat. Hierzu wäre sie angesichts sprudelnder Beitragseinnahmen eigentlich verpflichtet gewesen, eine entsprechende Gesetzesänderung wurde jedoch rechtzeitig beschlossen.

Die DRV wagt vor diesem Hintergrund die Prognose, dass das derzeitige Beitragsniveau bis 2019 gehalten werden könne. Anschließend werde eine Anpassung des Beitrags um einen halben Prozentpunkt auf 19,4% nötig werden. Die Finanzplaner gehen davon aus, dass sich anschließend ein wenig schneller steigende Beitragssätze ergeben könnten. Man geht davon aus, dass 2030 der Beitragssatz bei 21,9% liegen wird, das sind 3% mehr, als heute. Ein Grund dafür ist das aktuell beschlossene Rentenreformpaket (Mütterrente, Rente mit 63 etc.), ohne das der Beitragsanstieg um rund 0,4% niedriger ausfallen würde. Quellen: DRV, DIA

 

Reiserücktrittsversicherung: Schutz bei Erkrankung nach dem Online-Check-In?

Eindeutig ja, so das Amtsgreicht München (Az.: 171 C 18960/13, rechtskräftig). Nach Auffassung des Gerichts ende der Versicherungsschutz einer Reiserücktrittskostenversicherung nicht durch die Nutzung des Online-Check-In. Der Reisende erkläre damit zwar, dass er beabsichtige, die vereinbarte Beförderung abzurufen, dieser Zeitpunkt sei aber noch nicht der faktische Reiseantritt. Dafür, so das Gericht, müsse der Reisende zumindest auch Leistungen der Fluggesellschaft in Anspruch nehmen, die unmittelbar mit der Beförderung verbunden sind. Dies geschehe bspw. mit der Gepäckaufgabe oder dem Betreten des Gates unter Vorlage der Bordkarte. Im vorliegenden Fall erkrankte ein Versicherter nach dem Online-Check-In schwer und die Versicherung weigerte sich zunächst den Reisepreis zu erstatten. Quelle: AG München

 

Arbeitsunfall mit knapp 2 Promille im Blut

Das Sozialgericht Heilbronn hat entschieden (S 6 U 1404/13 K vom 28.05.2014), dass der nächtliche Sturz eines Beschäftigten während einer Tagung auch dann als Arbeitsunfall anzuerkennen sei, wenn der Gestürzte knapp 2 Promille Alkohol im Blut hatte. Der Rückweg zum Hotelzimmer sei Arbeitsweg und bei Fußgängern auch im alkoholisierten Zustand unfallversichert. Im entschiedenen Streitfall stürzte das Betriebsratsmitglied nach dem geselligen Zusammensein unter Kollegen morgens gegen ein Uhr und verletzte sich dabei schwer. Anschließend war er längere Zeit arbeitsunfähig. Der Berufsgenossenschaft (BG) gegenüber erklärte er, sich an den Unfallhergang nicht mehr erinnern zu können. Die BG bestritt unter Verweis auf den zum Unfallzeitpunkt alkoholisierten Zustand sowie den Umstand, dass Gespräche über betriebliche Dinge während des Abends nicht nachgewiesen worden seien, das Vorliegen eines Arbeitsunfalls.

Das Sozialgericht kam zu einer anderen Einschätzung. Der Weg zum Hotelzimmer sei „Arbeitsweg“ und selbst dann unfallversichert, wenn der Kläger im Hotel nach Ende des offiziellen Teils der Tagung nur private Gespräche geführt hätte. Bei beruflichen Tagungen sei regelmäßig eine klare Trennung zwischen privaten und beruflichen Belangen nicht möglich.

 

BGH-Entscheidung zur Verpflichtung zu Schönheitsreparaturen bei Gewerberäumen

Nach Urteil des BGH (XII ZR 108/13 vom 12.03.2014, BB 2014, 897) ist es zulässig, in einem Formularmietvertrag über Gewerberäume dem Mieter die Verpflichtung zu Schönheitsreparaturen aufzuerlegen.  Allerdings stelle die Verpflichtung des Mieters, die gemieteten Räume unabhängig vom Zeitpunkt der letzten Schönheitsreparatur bei Vertragsende renoviert zu übergeben, eine unangemessene Benachteiligung des Mieters dar. Die entsprechende Formulierung sei daher unwirksam. Einem Mieter sei es nicht zuzumuten, eine Endrenovierung vorzunehmen, unabhängig davon, wann die letzte Schönheitsreparatur erfolgt sei und ob ein Bedarf überhaupt bestehe. Muss ein Mieter die Rückgabe der Mieträume in bezugsfertigen Zustand sicherstellen, sei diese Regelung nicht zu beanstanden. Denn um diese Verpflichtung zu erfüllen, brauche ein Mieter die Räume, jedenfalls nicht grundsätzlich, nicht umfassen zu renovieren. Ausreichend sei dann die Rückgabe der Mieträume in einem Zustand, der es dem Vermieter ermögliche, einem neuen Mieter die Räume in einem zum Einzug geeigneten und vertragsgemäßen Zustand zu überlassen.

Sollten Sie diesen Artikel überhaupt lesen? Frauen werden Bundeskanzlerin, IWF-Chefin, fliegen gleichberechtigt im Cockpit und es gibt UNISEX. Da wird es doch wohl ausgerechnet bei der Rente keine großen Unterschiede mehr geben? Falsch. Der Wandel geschieht im Hintergrund wesentlich langsamer und Frauen gehen das Thema Finanzen anders an.

Vieles haben Frauen schon erreicht – um auf die gleiche Ebene zu gelangen wie Männer. Jedoch nicht alles und daran ist meist der Mann aber auch die Biologie schuld. Wenn Familiennachwuchs kommt oder die Eltern zu versorgen sind, machen das meist die Frauen, setzen im Beruf aus oder gehen in Teilzeit. Sie liegen dadurch in der Altersvorsorge zurück, arbeiten kürzer als Männer, leben aber deutlich länger. Die gesetzliche Durchschnittsrente ist somit geringer, der Bedarf an individueller Vorsorge jedoch erheblich höher.

 

Welche Ziele und Unterschiede gibt es?

Männer wollen ihr Geld vermehren. Frauen wünschen sich zumeist finanzielle Unabhängigkeit (auch vom Mann). Beim Thema Vorsorge geht es um die Absicherung der Familie, um den sozialen Kontext, Verantwortung wird groß geschrieben. Einen besonderen Stellenwert hat somit auch die Geldanlage in nachhaltigen Anlagen, ethische Grauzonen werden vermieden. Risiko erleben Frauen – im Gegensatz zu Männern – nur selten als Herausforderung. Dies bedeutet aber auch, dass sich diese Risiko-Unlust in geringeren Renditen widerspiegelt.

                                                               Frauen denken länger – außer beim Shopping.

Tatsache ist jedoch, Frauen wägen sorgfältiger ab. Leider bedeutet dies auch, Vorsorge wird zumeist auf die lange Bank geschoben, das Geld verkümmert auf dem Sparbuch. Frauen wollen verstehen, in welche Produkte sie investieren, oder auf welchen gar ihre Zukunft aufgebaut wird. Ohne Verstehen – keine Investition.

 

Risikoscheu: Vorteil und Hemmschuh

Frauen sind vorsichtig und blockieren damit oftmals ihren Vermögensaufbau – und der ist unverzichtbar für die Altersvorsorge. Mehrheitlich legen Frauen defensiver an als Männer, und das ist per se nicht schlecht: Ihre Depots haben die Finanzkrise oftmals und nachweisbar besser überstanden als die der Männer, hektisches Hin und Her im Depot gibt es bei Frauen selten. Jedoch favorisieren Frauen festverzinsliche Geldanlagen und damit übersehen sie, dass die Rendite nicht mal zum Ausgleich der Inflation reicht und ihr Vermögen an Kaufkraft verliert. Speziell die in die Jahre gekommene Kapitallebensversicherung als Rentenversorgung ist hier das falsche Produkt. Zwar wird ein Garantiezins suggeriert, der jedoch bezieht sich nur auf den Sparanteil – nach Kosten. Sicher ja – Rendite nach Inflation: überschaubar. Sicherheit und Nachhaltigkeit gibt es bei besserer Renditemöglichkeit auch bei moderneren Produkten.

 

Verantwortung richtig definieren

Besonders wichtig sehen die Berater bei Bergmann & Partner die eigene Rolle, wenn es um das Thema Familie geht. Oft vernachlässigen Frauen ihre eigene Absicherung, weil der Mann ja schon vorgesorgt hat, an die Möglichkeit einer Scheidung wird nicht gedacht. Da kann man das Geld doch an die Kinder geben, als Starthilfe, für das erste Auto, die erste Wohnung… Hier sind Bergmann & Partner sensibel und machen die Risiken deutlich, wie viel Geld zunächst für die Mandantin selbst zurückgelegt werden muss, um den erreichten Lebensstandard dauerhaft zu halten – um nicht im Alter oder als Pflegefall auf Unterstützung der Kinder angewiesen zu sein. Das Einfordern von Dankbarkeit beschwört meist unerfreuliche Konflikte hinauf.

Verantwortung für andere heißt zunächst Verantwortung für sich selber zu übernehmen. Jede Frau sollte daher ihre eigene Finanz- und Vorsorgeplanung angehen. Frauen, die sich für ein traditionelles Familienmodell entscheiden, sollten mit dem Partner vorab geeignete Vereinbarungen treffen.Eine Rentenversicherung lässt sich mit den Steuereinsparungen aus dem Ehegattensplitting abschließen, Flexibilität bei der Beitragszahlung wird groß geschrieben. Elternzeit oder Teilzeit muss berücksichtigt werden, denn hier sinken die Einnahmen zeitweise. Hier gehört auch die Analyse weiterer Einsparungsmöglichkeiten, das Entdecken von Spielräumen zur Beratung.

 

Von beiden Geschlechtern lernen

Heute geht es nicht mehr nur um das Stopfen von Versorgungslücken. Vorsorgeberatung ist die Beratung von anspruchsvollen und interessanten Mandantinnen und Mandanten, die längst keine imposanten Fachbegriffe und bunte hübsche Grafiken mehr sehen wollen. Standardlösungen, zumeist bereits bei der Erstberatung aus dem Aktenkoffer geholt, überzeugen nicht mehr. Emotionen begleiten alle Entscheidungen. Frauen und – die eher rationell denkenden – Männer brauchen keine geschlechtsspezifischen Produkte, sondern einfühlsame und verständliche Beratung, die auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingeht. Diese Beratung startet stets mit einer Risikoanalyse – denn auch der Arzt wird erst eine Diagnose stellen, bevor er Medikamente verschreibt.

 

Hier geht es auch zu den Frauenverstehern

 

 

 

Trotz aller Warnungen: Grillzeit ist immer wieder auch Unfallzeit

Gemeinschaftliche Haftung beim Grillunfall: Eine Gruppe Jugendlicher wollte das Grillen im Stadtpark durch Eingiessen von Spiritus beschleunigen. Da die Kohle bereits glühte, kam es in dem Moment des Hineinspritzens von Spiritus zu einer Stichflamme. Der „Grillmeister“ erschrak sich dabei, ließ die Spiritusflasche fallen, die dabei eine danebenstehende Person anspritzte und durch den Grill Feuer fing. Es kam zu schweren Brandverletzungen. Das Gericht beschloss eine gemeinschaftliche Haftung. Nicht nur der „Grillmeister“ habe sich haftbar gemacht, sondern auch die anderen Jugendlichen, die den Einsatz von Spiritus unterstützten und diesem nicht widersprachen. jeder von Ihnen musste sich mit 28.000€ an den Behandlungskosten beteiligen. (OLG Hamm, Az: 9 U 129/08)

Gefahrenquelle Grill  – jedes Jahr kommt es beim zünftigen Vergnügen zu Unfällen. Vor allem Brandbeschleuniger sorgen häufig für Sachschäden und schwere Verletzungen, mehr als 4.500 Grillunfälle sind es jährlich.“Wenn die Flammen nur Haushaltsgegenstände wie Möbel oder Textilien beschädigen, zahlt in der Regel die Hausratversicherung“, so Sven-C. Bergmann, Pressesprecher des Maklerverbundes CHARTA Börse für Versicherungen in Hamburg. „Im Rahmen der Außenversicherung leistet sie auch, wenn man außerhalb des eigenen Grundstücks grillt – etwa auf der großen Wiese im Stadtpark in Winterhude“. Werden durch Unvorsichtigkeit Eigentum oder Gesundheit Dritter verletzt, springt eine private Haftpflichtversicherung ein, die Haftpflichtansprüche im privaten Umfeld abdeckt. „Die Privathaftpflichtversicherung ist der wichtigste Grundbaustein des persönlichen Versicherungsschutzes: Wer andere Menschen schädigt, muss den Schaden ersetzen. Das ist gesetzlich im BGB geregelt, Schadenersatzforderungen können rasch in die Tausende gehen. Bei bleibenden Behinderungen hat das Opfer in der Regel sogar Anspruch auf eine lebenslange Rente“, so Sven-C. Bergmann. Gegen eigene Brandverletzungen schützt die private Unfallversicherung, Selbstständige können ein Krankentagegeld abschließen um den unfallbedingten Einkommensausfall abzufedern.

Angelika Wolter/pixelio.de

Angelika Wolter/pixelio.de

Allein über 40 (von 173) Einsätze zur Brandbekämpfung hat die Freiwillige Feuerwehr Winterhude im Hamburger Stadtpark im 1. Halbjahr 2014 durchgeführt, oftmals blieb es bei Sachschäden – Müllcontainer brannten, weil Grillfans glühende Kohle in die normalen Container kippten, statt die roten Grillcontainer zu nutzen.

Wir schaffen Freiräume – daher sind wir mehr als ein Schadenregulierer. Überzeugen Sie sich selbst davon und lernen Sie uns kennen.

Den Slogan, des Internet-Direktversicherers – noch heute auf der website des Unternehmens präsent – werden in Zukunft immer weniger Versicherungskunden kennen lernen, denn die Asstel – der Direktversicherer der Gothaer Versicherungsgruppe verschwindet in den nächsten drei Jahren vom Markt. Das Unternehmen soll in das operative Geschäft anderer Gesellschaften der Gruppe integriert werden.

So erfährt noch dieses Jahr die Asstel Lebensversicherung eine Fusion in die Gothaer Lebensversicherung, die Sachsparte folgt in 2016 zur Gothaer Sachversicherung. Im Zuge der Straffung des Geschäftsbetriebes wird die Marke spätestens 2016 vollkommen verschwunden sein.

Fortbildung bei der Gothaer. ASSTEL jetzt unter dem Rettungschirm?

Fortbildung bei der Gothaer. ASSTEL jetzt unter dem Rettungschirm?

1998 gegründet, um den Abschluss per Telefon und online zu ermöglichen erzielte die Asstel rund 260 Millionen Euro Umsatz im Jahr, das sind rund 6% des Gothaer-Umsatzes. Aus Sorge um die Zufriedenheit ihrer eigenen Außendienstvertreter erhielt die Gesellschaft einen eigenen Namen. Bekanntlich waren die Produkte der Asstel günstiger als die der Gothaer Mutter. Diese Strategie geht jedoch anscheinend nicht mehr auf. Die Gothaer erkannte – wie bereits viele Gesellschaften – dass der Kunde von heute sich im Internet informiert, wenige dort abschließen, andere den persönlichen Weg zum Vermittler mit individueller Beratung suchen. Ziel soll in 2016 sein, dass online und offline dieselben Tarife und Preise angeboten werden. Gleichzeitig soll das Cross-selling, also Angebot und Verkauf von weiteren Produkten vorangebracht werden. Wenn der online-Kunde also über das Internet abschließt, soll er menü-gesteuert einwilligen, dass er auch an anderen Angeboten Interesse hat. Sodann soll er von einem Gothaer-Vertreter kontaktiert werden – zeitnah.

Hört sich das für die Gothaer auch gut an, heißt dies nicht auch für den Kunden Glückseligkeit. Oftmals werden preisgünstige Produkte z.B. bei Hausrat durch teure oder nicht leistungsoptimierte Produkte in einer anderen Sparte ergänzt. Das Nachsehen hat dann der Versicherungsnehmer, hat er doch letztendlich keinen Überblick, kein Interesse oder keine Ahnung über Preis, Leistung, Qualität und Klauseln.

Daher kann nur jedem Versicherungsnehmer empfohlen werden, einen Versicherungsmakler (nachweislich als solcher eingetragen bei der Handelskammer und überprüfbar unter www.vermittlerregister.info) mit der Wahrung seiner Angelegenheiten zu beauftragen. Das ist nicht teurer als bei einem Vertreter und zudem haftet der Versicherungsmakler für eventuelle Fehler – im Gegensatz zum Versicherungsvertreter.